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Grippaler Infekt oder Grippe? Was tun?

Grippe und Grippale Infekte haben immer „Konjunktur“ egal ob in der kalten Jahreszeit – im Herbst oder Winter, oder im Frühling oder gar im Sommer.
Wer sich mit Halsschmerzen oder Fieber ins Bett legen muss sagt schnell über sich: „Ich habe mir eine Grippe eingefangen.“ Wer zum Arzt geht, erfährt oft die Diagnose: „grippaler Infekt“ – also eine einfache Erkältung. Aber auch die kann langwierig, qualend und hatznäckig sein.
Wir werden in den letzten Jahren regelmäßig medienwirksam vor der nächsten Grippe Epidemie gewarnt. Welche Infektionsrisiken bestehen, und wie kann man sich am besten schützen?
Es handelt sich hierbei um ein reines Informationsangebot, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Grippe
Hier geht es um die wirklich gefährliche „echte“ Grippe – die INFLUENZA.
Es handelt sich um eine Infektion der Atemwege durch so genannte Influenza Viren, die normalerweise über Tröpfcheninfektion übertragen wird.
Diese klassische Form der Grippe tritt normalerweise in den Monaten von Dezember bis April auf  und ist extrem ansteckend. Nicht selten kommt es in manchen Gebieten zu regelrechten Grippeepedemien.

Vorsicht Verwechslungsgefahr
Auch die im Vergleich harmlosere Erkältung – der grippale Infekt wird durch Viren wie z.B. Parainfluenza-, Rhino-, und Influenzaviren verursacht. Deshalb ähneln sich die Syptome bei einer Grippe und einer Grippe. Die häufigsten Beschwerden sind hier  Schlappheit, Heiserkeit, Scnuppfen, Husten.

Bei einer „echten“ Grippe treten die Symptome allerdings sehr heftig und vor allem sehr plötzlich auf. Man hat den Eindruck es ging einem noch nie so schlecht.

Der typische Verlauf einer Grippe Erkrankung sieht ungefähr so aus:

  • Meistens schlagartiger Krankheitsbeginn
  • Sehr hohes Fieber (oft über 39 Grad Celsius) & Schüttelfrost
  • Glieder- und Muskelschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schwächegefühl und Abgeschlafftheit
  • Schluckbeschwerden und Halsschmerzen
  • Husten (trocken mit Schleim)
  • Lichtempfindlichkeit und Augenbrennen

Der Reizhusten bei einer Grippe kann oft wochenlang anhalten. Eine Virusgrippe braucht in manchen Fällen bis zu 3 Wochen bis zum ausheilen. Der Verlauf kann dabei unspektakulär sein aber auch gefährlich oder sogar lebensbedrohlich.

Wann Sie zum Arzt gehen sollten
Wir können hier natürlich keine Ferndiagnose stellen, sondern ausschließlich die Symptome vorstellen und Ihnen Informationen bereitstellen. Gewissheit kann Ihnen nur Ihr Arzt mit einer Diagnose verschaffen. Wenn also die typischen Erkältungs Symptome sehr heftig und plötzlich auftreten oder mehr als zwei Tage unverändert andauern, wenn Sie Ohrenschmerzen bekommen oder wenn eine Schwangerschaft vorliegt, sollte man zum Arzt gehen.

Besonders bei einer Grippe besteht die Gefahr von weiteren schweren Erkrankungen, die durch Infektion und zusätzlichen Bakterienbefall auftreten können. So zum Beispiel Mandelentzündung, Mittelohrentzündung  oder Nebenhöhlenentzündung. Gefährliche und gefürchtete Komplikationen sind Hirnhautentzündung und Lungenentündung. Ältere Menschen, Kleinkinder und Menschen mit chronischen Lungen Leiden oder einer Immunschwäche befinden sich dann in Lebensgefahr.

Behandlung:
Grippe
Bei einer echten Grippe werden so genannte Neuramidase-Hemmer eingesetzt. Gegen das Virus selbst gibt es keine Medikamente. Diese Hemmer blockieren im Körper das Enzym Neuramidase, das bei der Grippevirus Vermehrung eine wichtige Rolle spielt. So ist der Grippeverlauf etwas milder und geht auch schneller vorbei. Diese Medikamente müssen jedoch 48 Stunden nach dem ersten Auftreten der Symptome eingenommen werden. Diese Medikamente werden vom Arzt verschrieben.

Grippaler Infekt
Die Beschwerden bei einem grippalen Infekt klingen in der Regel bereits nach einigen Tagen wieder ab, aber auch hier gibt es Mittel, die zur Linderung von Beschwerden eingesetzt werden können:

  • Warme Getränke (Tees)
  • Ruhe (möglichst keine körperliche Arbeit oder Sport)
  • Inhalieren mit Kamille oder Salbe
  • Wickel
  • Rezeptfreie Medikamente zur Behandlung grippaler Infekte

Vorbeugen

  • Gesunde Ernährung
  • Regelmäßige Saunabesuche scheinen die Abwehrkräfte zu stärken
  • Kälte und Feuchtigkeit meiden
  • Bei Konkakt mit anderen erkälteten Menschen: Abstand halten und Hände waschen
  • In der Erkältungszeit: Vitamin- und Nahrungsergänzungspräparate
Partner:
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